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Symposium Ökonomie des Kreativen

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Letzten Donnerstag, den 5. Februar, nahm ich teil, am Symposium der HGK FHNW zum Thema Ökonomie des Kreativen. Für die Hochschule für Kunst und Gestaltung ist es die Vorbereitung auf die Konferenz Economies of Aesthetics, die im kommenden Juni in Basel stattfinden wird.

Hier diskutierte ich mit zu den Fragestellungen im Spannungsfeld von Kunst, Gestaltung und Ökonomie und freute mich, Michael Söndermann (Leiter des Büros für Kulturwirtschaftsforschung) wieder zu sehen. Nach der Begrüßung und Vorstellung des Forschungsprojektes Swiss Cultural Entrepreneurship der HGK FHNW zeigte er auf, was Kreativwirtschaft nach Definition ist und welche wirtschaftliche Bedeutung Kleinstunternehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft haben. Spannend war der Vergleich der Umsatzzahlen der Uhrenindustrie, die in der Schweiz ein hohes Ansehen hat, mit denen der Kreativwirtschaft.

Die philosophische Betrachtung der Ökonomie des Kreativen kam von Berliner Philosoph, Autor „Das Geld als Mass, Mittel und Methode“ Dr. Frank Engster, der in seinem Vortrag auf die immaterielle Warenproduktion, die Arbeit und das Kapital sowie der Wachstumsgesellschaft einging. Er stellte die Frage, wie arbeiten wir heute? Der Faktor Zeit ist hierbei ein wesentlicher Faktor.

Prof. Dr. Arie Verkuil (Hochschule für Wirtschaft FHNW) ging auf die vorbereiteten Fragestellungen ein. In seiner ersten Betrachtung schaute er auf die Schnittmengen zwischen Ästhetik, Ethik und Ökonomie (die Bedingungen zur Überwindung von Knappheit). Welche Rolle spielt die Kunst? Haben Innovationen, die das Potential einer Entwicklung liefern auch einen Wert jenseits des ökonomischen Erfolgs?

Abschließend wurden die offenen Fragen beantwortet und die Abschlussdiskussion geführt. Ein spannendes Symposium und eine Diskussion, die sich noch fortsetzen wird.